Samstag, 23. Juni 2007
Die Frankenpost berichtete über einen Moppedfahrer in der üblichen Form:
Nach dem TÜV in Radarfalle: Motorradfahrer mit Tempo 200 gestoppt
Dettelbach (dpa/lby) – Von sommerlichen Motorradtouren mit seiner PS-starken Maschine kann ein Unterfranke in den nächsten drei Monaten nur träumen. Der 27-Jährige hatte die Leistung seines Motorrads von 28 auf 78 PS erhöht und am Freitag vorschriftsmäßig beim TÜV Würzburg eintragen lassen. Um die Kraftentfaltung des Zweirads zu testen, drehte der Biker auf der Heimfahrt vom TÜV den Gashahn voll auf und raste mit Tempo 200 über eine Landstraße. Dabei wurde er von einem Videowagen der Autobahnpolizei verfolgt. Die Beamten filmten den Raser und hielten ihn an. Die Strafe: Drei Monate Fahrverbot, vier Punkte in der Verkehrssünderkartei und 750 Euro Geldbuße.
Mich ärgern solche Berichte. Weil sie einfach handwerklich schlecht gemacht sind.
Es wird hier der Eindruck erweckt, als ob die Autobahnpolizei hier noch vor Ort eine “Strafe” verhängt hätte. Das ist sicherlich falsch. Wenn die Beamten einen solchen Fall registriert haben, dann schreiben sie eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige. Diese wird dann von der Bußgeldbehörde bearbeitet. Von dort erhält der Kradfahrer dann einen Bußgeldbescheid, gegen den er sich selbst oder mit Hilfe eines Verteidigers zu Wehr setzen kann. Das Ergebnis ist offen.
Wenn beispielsweise die Messung nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde, dann ist sie entweder überhaupt nicht verwertbar oder es müssen Abzüge gemacht werden. Oder es gibt andere Gründe, warum die vom Bußgeldkatalog vorgesehene Regelbuße nicht verhängt werden kann. Oder das Verfahren verzögert sich bis hinein in die Verjährung. Oder oder oder …
Es ist alles nicht so einfach, wie sich das in der (Boulevard-)Presse anhört. Zumal manche Journalisten sich einfach keine Mühe geben, sauber zu arbeiten. Und – bitteschön: Was ist eigentlich genau ein “Raser“?
Link gefunden im Blog der Verkehrsunfallabwicklung
Bußgeldsachen |
Donnerstag, 21. Juni 2007
Es hat ein wenig gedauert, nun kann man aus Insider-Sicht nachlesen, was bei Robert Königs Funeral ablief. Die BIKERS NEWS berichtet:
Am Mittwoch, dem 23. Mai 2007, fährt ein schwarzer KIA-Van mehrfach am V-Team Harley Davidson-Shop in Ibbenbüren bei Osnabrück vorbei. Als er schließlich hält, steigt ein groß gewachsener Mann mit blonden Haaren aus und betritt den Shop.
Er ist mit einer Pistole mit Schalldämpfer bewaffnet. Im Büro hat einer der Inhaber, Robert König, soeben seinen Arbeitstag begonnen. Der zweifache Familienvater wird von mehreren Kugeln getroffen. Er schleppt sich in den Werkstattraum, wo er wenig später an seinen schweren Verletzungen stirbt.
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Rocker |
Sonntag, 17. Juni 2007
Am 9. und 10. Juni fand wieder das Hanse Jamboree statt. Das Besondere daran: Die Moppedfahrer fördern mit den Treffen das Kinder Krebs Zentrum Hamburg.
In Henstedt-Ulzburg, nördlich von Hamburg, findet seit ein paar Jahren ein Motorradtreffen der besonderen Art statt: Das Hanse Jamboree. Neben dem Feiern und der gemeinsamen Ausfahrt, steht hier das Fördern im Mittelpunkt: Der Gewinn wird dem Kinder Krebs Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt.
berichtet mopeten.tv. Ein Video vermittelt Eindrücke von der Veranstaltung.
Hinweise gefunden bei Mobile Zeitgeist von Heike Scholz
Allgemein |
Freitag, 15. Juni 2007

Ein Rocker auf seiner Harley sollte der LBS helfen, ihr Spießerimage abzustreifen. Doch ein Polizist erkannte auf den Plakaten seine gestohlene Maschine wieder. Jetzt fordert er von der Bausparkasse eine Entschädigung.
Foto, Quelle und mehr: Spiegel online
Hier gibt es das peinliche Video der Bausparkasse.
Besten Dank an Christoph Zettler für den Hinweis
Rocker |
Donnerstag, 14. Juni 2007
Ob es ein Zufall war, daß der Kradler ein rot-weißes Trikot trug und die Besatzung des Autos ein eher etwas rot-gelbes? Die Pressemeldung der Polizei dazu meint, es handelte sich um eine weitere Auseinandersetzung zwischen Mitglieder zweier verfeindeten MCs:
Leichte Verletzungen erlitt in der vergangenen Nacht ein Mitglied eines Motorradclubs, als er von dem Beifahrer eines “VW“ angegriffen wurde. Der Mann, der Angehöriger der Gruppierung “Red Devils“, einem Supporter Club der “Hells Angels“ ist, hielt gegen 23:45 Uhr mit seinem Krad an einer “roten“ Ampel an der Yitzhak-Rabin-Straße, wo er plötzlich aus der geöffneten Seitenscheibe eines neben ihm wartenden „VW” mit einem Gegenstand geschlagen wurde. Anschließend stieg der Täter aus, schlug weiter auf sein Opfer ein und sprühte ihm Reizgas ins Gesicht. Danach flüchtete er in dem “VW“, der von einer Frau gefahren wurde. Anhand von Zeugenaussagen wurde kurze Zeit später das Tatfahrzeug ermittelt. Bei der Überprüfung der Halteranschrift trafen die Beamten auf die 37-jährige Fahrzeughalterin und ihren 34-jährigen Bekannten, der dem Motorradclub “Darkrage“, einem Supporter Club der “Bandidos“, angehört. Gegen Beide ermittelt nun ein Kommissariat wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung. Bei der Durchsuchung des Autos fanden die Beamten Beweismittel. Hintergrund der Tat sind vermutlich schwelende Streitigkeiten der beiden großen rivalisierenden Motorradclubs.
Quelle: Polizeiticker auf meinberlin.de
Es ist nicht einfach, sich auf einem Motorrad sitzend gegen einen Angriff zu wehren. Und es ist auch nicht einfach, unerkannt mit einem Auto, an dem die Kennzeichen gut lesbar sind, nach Hause zu flüchten.
Rocker |
Dienstag, 12. Juni 2007
UND NOCHMALS IN ALLER DEUTLICHKEIT: KEIN VERNÜNFTIGER MENSCH, DER SEINE SINNE AUCH NUR HALBWEGS BEISAMMEN HAT, KÄME AUF DIE ABWEGIGE IDEE AUS DIESEM UNSÄGLICHEN FRAGMENT EIN FUNKTIONIERENDES MOTORRAD AUFBAUEN ZU WOLLEN! DIESES MOTORRAD IST AUSSCHLIESSLICH ZUM SCHLACHTEN GEEIGNET!!
HAB´ ICH MICH VERSTÄNDLICH AUSGEDRÜCKT?
Quelle: eBay
Das könnte man glatt in einem Formularbuch für eBay-Verkäufer veröffentlichen.
Den Ärger des Verkäufers kann ich nachvollziehen. Ich hoffe nur, es gibt ein paar Leser, die aus dessen Fehlern lernen. Wer viel Geld ausgeben will, sollte sich vorher einmal anschauen, wofür.
Danke an Lutz W. für den Link
Zivilrecht |
Dienstag, 12. Juni 2007
Mit Tempo 249 hat sich ein Motorradfahrer am Wochenende einer Verkehrskontrolle im Landkreis Prignitz entzogen. Den Beamten war es unmöglich, den Fahrer in Richtung Glöwen zu stoppen, heißt es im Polizeibericht vom Montag. Die Polizisten hatten lautes Motorengeräusch gehört und wollten gerade das Lasergerät einsetzen. Sie konnten dem Fahrer aber nur hinterhermessen.
“Die Feststellung des Typs oder gar des Kennzeichens war bei einer gemessenen Geschwindigkeit von 249 Kilometern pro Stunde (km/h) nicht möglich”, berichtete die Polizei.
Quelle: Berliner Morgenpost
Ich war’s nicht! Ich habe ein Alibi.
Bußgeldsachen |
Donnerstag, 7. Juni 2007

Lieber die goldene Ananas als ein weiterer Staubfänger.
Foto: Karsten Grüneberg
Allgemein |
Mittwoch, 6. Juni 2007
Heute Früh gegen 7 Uhr 30 wurde auf der Straße Adlergestell in Adlershof ein 40-jähriger Motorradfahrer bei einem Unfall schwer verletzt.
Der Kradfahrer aus dem Landkreis Dahme-Spree fuhr mit seiner „Yamaha“ auf dem mittleren Fahrtsreifen das Adlergestell stadteinwärts. Kurz hinter der Stelling-Janitzky-Brücke wechselte ein in gleicher Richtung fahrender Lkw „Daimler Benz“ vom linken auf den mittleren Fahrstreifen.
Hierbei übersah der 40-jährige Lastkraftwagenfahrer den Motorradfahrer. Es kam zu einer Berührung beider Fahrzeuge, wodurch der Motorradfahrer stürzte. Er erlitt schwere Verletzungen und kam zur stationären Behandlung in eine Klinik.
Quelle: Polizeiticker auf Berlin.de
Das scheint eine Unfallkonstellation zu sein, die zwar auch häufig vorkommt, aber am ehesten zu vermeiden ist. Es gibt in solch einer Situation eine Menge Möglichkeiten, der spurwechselnden Gefahr nach vorn, nach hinten oder zur Seite auszuweichen. Es kommt jedoch immer auf die konkreten Umstände an.
Gute Besserung!
Unfallrecht |
Mittwoch, 6. Juni 2007
Gestern Abend gegen 17 Uhr 15 befuhr ein 57-jähriger Polizeihauptmeister mit einem Funkstreifenwagen die Rixdorfer Straße in Richtung Britzer Straße in Tempelhof. Der Polizeibeamte blinkte, wechselte die Fahrspur und übersah einen hinter ihm fahrenden 36-Jährigen Motorradfahrer. Es kam zum Zusammenstoß. Der Kradfahrer wurde zur stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.
Quelle: Polizeiticker auf Berlin.de
Unfallrecht |