Dienstag, 28. August 2007
Vor der Polizei in Brandenburg sollte man keine Kunststückchen machen. Eine Motorradfahrt auf einem Rad führte in Brandenburg/Havel zu heftigen Konsequenzen:
Nach einer Motorradfahrt auf einem Rad vor den Augen der Polizei ist ein Mann aus Brandenburg/Havel seinen Führerschein losgeworden. Er hatte zunächst eine Streife überholt, dann aufs Gas gedrückt und das Vorderrad seiner geländegängigen Maschine hochgerissen, wie die Polizei gestern mitteilte. Bei der Kontrolle am Sonnabend bemerkten die Beamten, dass das Motorrad nicht einmal zugelassen war. Sie zogen den Führerschein ein. Der Fahrer hatte nicht ahnen können, dass er bei seiner tollkühnen Fahrt die Polizei im Nacken hatte: Die Beamten waren in Zivil unterwegs.
Quelle: Berliner Morgenpost vom 30. Juli 2007
So geht das aber nicht! Erst den Dicken machen und dann nicht von der Stelle kommen.
Ich frage mich, warum der Crosser sich nach seiner Show-Einlage hat anhalten lassen. War wohl gerade kein Wald- oder Feldweg in der Nähe.
Bußgeldsachen |
Montag, 27. August 2007
In Baden-Württemberg war Endstation: Rund 170 Teilnehmer eines verbotenen Motorradrennens quer durch Europa wurden auf den Straßen des Landes von der Polizei gestoppt. Sie wollten jenseits aller Tempolimits und Überholverbote über die Straßen von sechs Ländern rasen.
Am 22. August waren die Teilnehmer des “Cannonball-Bike-Run” in Großbritannien gestartet. Über Frankreich, Belgien, Deutschland, die Schweiz und Italien sollte die Strecke zum Ziel in die französische Hauptstadt Paris führen. Doch auf den Straßen und Autobahnen Baden-Württembergs wurden die rasenden Biker von 185 Polizeibeamten ausgebremst.
Quelle: SPON
Das waren die Schwaben, denen ging’s um’s Geld. Anders sah es in der Schweiz aus: Dort hatten es die Ordnungshüter auf die Moppeds abgesehen:
Polizei kassiert Rennmaschinen ein
Die Mitte der Woche im Schweizer Wallis verhafteten Teilnehmer des illegalen Rennens Cannonball Bike Run sind wieder auf freiem Fuß. Die Motorradfahrer hatten geplant, in halsbrecherischer Geschwindigkeit von Lausanne bis nach Slowenien zu fahren.
Die Fahrer mussten jeweils 2.500 Franken hinterlegen, ihre Maschinen blieben beschlagnahmt, wie die Behörden am Freitag mitteilten.
Quelle: SPON
Die Schweizer wissen eben, worauf es im Leben wirklich ankommt.
Allgemein |
Montag, 27. August 2007
Wenn schon der Moppedfahrer nicht auf wechselndes Wild achtet, dann wenigsten das Wild auf den Moppedfahrer: Toller Sprung.
Unfallrecht |
Samstag, 25. August 2007
Ein noch unbekannter Motorradfahrer hält zurzeit die Polizei im österreichischen Bundesland Vorarlberg zum Narren. Der Mann raste kürzlich nicht nur mit Tempo 300 durch den Bregenzerwald, er zeichnete die Fahrt, einschließlich der Geschwindigkeitsanzeige auf seinem Tacho, auch mit einer am Tank angebrachten Videokamera auf. Anschließend veröffentlichte er das Video auf einer Internetplattform.
Quelle: n-tv
Wer weiß, daß die österreichischen Polizeibeamten nicht unbedingt ein (geeichtes) Meßgerät brauchen, um einem Verkehrsteilnehmer vorzuwerfen, er sei zu schnell gefahren, wird den Wahrheitsgehalt dieser Meldung vielleicht anders beurteilen als der Otto-Normal-Raser-in-den-Knast-Forderer.
Show pics, n-tv!
Bußgeldsachen |
Freitag, 17. August 2007
In der Nacht zu Donnerstag ist ein 36 Jahre alter Motorradfahrer bei einem Verkehrsunfall mit einem Polizeiwagen in Neukölln verletzt worden. Ein 41-jähriger Polizist und sein Kollege wollten gegen 23.15 Uhr von der Stubenrauchstraße mit einem zivilen Fahrzeug zu einem Einsatz am U-Bahnhof Blaschkoallee fahren. Sie hatten die Erlaubnis bekommen, Blaulicht und Martinshorn einzuschalten.
Laut Polizei musste der Fahrer ein Stück aus einer Parklücke zurücksetzen. Dabei übersah er den sich von hinten nähernden Motorradfahrer und rammte ihn. Der Kradfahrer stürzte und verletzte sich leicht. Er wurde vorsorglich in ein nahe gelegenes Krankenhaus gebracht, konnte aber nach ambulanter Behandlung entlassen werden.
Quelle: Berliner Morgenpost
Das sieht nicht nach einer einfachen Klärung der Schuldfrage aus.
Unfallrecht |