Dienstag, 30. Oktober 2007
Ein paar nette Video-Aufnahmen gibt es bei den Sachverständigen Priester & Weyde. Wenn ich mir vorstelle, daß es nicht auszuschließen ist, irgendwann statt der Puppe einmal selbst auf dem Motorrad zu sitzen, werde ich nachdenklich. Wie bei jedem Unfall, den wir in unserer Kanzlei regulieren.
Allgemein, Unfallrecht |
Samstag, 27. Oktober 2007
Das erste Motorrad mit Turbodiesel ist fertig, schreibt die Berliner Morgenpost heute. Der Namensvetter meines Vaters hat sich ein solches Ding, das mich erst einmal an alkoholfreies Bier erinnert, bereits bestellt.
Die Männer des Herstellers namens Neander haben reichlich Spaß gehabt bei der Entwicklung – und bei der Präsentation auf der Website www.neander-motorcycles.com.
Zur Kupplung heißt es:
Wenn Sie wüssten, wie lange wir an dieser Kupplung gearbeitet haben, würden Sie uns Beileidsbriefe schreiben. [...] Leider arbeitet sie fast völlig geräuschfrei.
Und zum Riemenantrieb:
Eine Kette wäre eine unberechenbare Sauerei geworden und das Wort “Kardan” können wir nicht mal schreiben.
Interessantes Spielzeug für 95.000 Euro. Nichts für dem Papa sein Sohn …
Allgemein |
Mittwoch, 24. Oktober 2007
… eines freundlichen Mandanten, den Rechtsanwalt Tobias Glienke erfolgreich verteidigt hat:

Auch wenn es nur ein ganz kleines Dankeschön ist (es ist eben nicht die echte 999
), haben wir uns riesig darüber gefreut. Solche Rückmeldungen gehen runter wie Öl und entschädigen für manchen Ärger, den wir an anderer Stelle hatten.
Thank’s – you made our day!
Allgemein |
Mittwoch, 24. Oktober 2007
Die Rocker haben meist Lederjacken an und eine Jeansweste darüber, die mit Aufnähern bepflastert ist, fahren große Motorräder die möglichst laut und auffällig sind und haben oft Vollbärte. Es sind meist altere Leute von 20 bis 40. Fahren von Kneipe zu Kneipe und hauen viel kaputt. Rauchen Hasch und sind tätowiert, haben Stahlhelme auf und sind laut, waschen sich wenig und sind oft betrunken, prügeln sich gerne und halten sich für Männer.
Rocker sind meist alle zusammen in einem Motorratclub und Randalieren rum. Haben viel Geschlechtskrankheiten durch die Prostituierten, haben keinen Schulabschluß und wollen die Leute schocken.
Wenn sie aber nüchtern sind, sind sie oft sehr nett und ganz normale Leute, gehen einer geregelten Arbeit nach und nach der Arbeit sind sie eben Rocker.
Aus einem Schulaufsatz des sechzehnjährigen Nicolas aus Hamburg über das Thema „Was ich über Rocker weiß“. Zitiert aus einem Artikel der Bikers News Nr. 48 vom Oktober 1985.
An dem Image der Rocker kann auch heute noch gefeilt werden.
Ein Dank an die Schwertkämpferin für das nette Fundstück.
Rocker |
Dienstag, 23. Oktober 2007

Diese Werbung für eine bäuerliche Italienerin (oder sollte ich schreiben: italienische Bäuerin) erinnert mich irgendwie an das Werkstattschild “Weiber machen aber auch Spaß” von Holger Aue.
Allgemein |
Freitag, 12. Oktober 2007
Bei einer Schlägerei in Pankow hat sich gestern Abend ein Rocker der “Hells Angels” schwere Stichverletzungen zugezogen. Drei Beteiligte entkamen unerkannt.
Die Schlägerei entwickelte sich zwischen zwei Mitgliedern einer Rockerbande und drei noch unbekannten Männern. Der verletzte 46-Jährige erlitt Stichwunden an den Beinen und wurde in ein Krankenhaus gebracht.
Die beiden Rocker hatten sich an der Prenzlauer Promenade in Pankow eine Schlägerei mit den drei als südländisch beschriebenen Männern geliefert. In deren Verlauf erfolgte die Messerattacke. Das Trio entkam unerkannt. Hintergründe der Auseinandersetzung sowie Tathergang sind noch unklar.
Quelle: Tagesspiegel

Warum es wichtig ist zu erwähnen, daß angeblich Member der Hells Angels an die Auseinandersetzung beteiligt waren, kann ich nur mutmaßen. Wäre das dem Tagesspiegel auch eine Meldung Wert gewesen, wenn kein Engel oder kein Bandit dabei gewesen wäre?
Rocker |
Montag, 8. Oktober 2007

Das ist vielleicht am falschen Ende gespart.
Allgemein |
Montag, 8. Oktober 2007
Das Oberlandesgerichts Koblenz urteilte am 8. Januar 2007 (Aktenzeichen: 12 U 1181/05) über den folgenden (Un-)Fall:
Ein Motorradfahrer fuhr mit mindestens 190 km/h auf ein Fahrzeug auf, das auf der Autobahn in Höhe einer Auffahrt mit 110 km/h auf die linke Spur wechselte. Bei dem Unfall wurden alle Beteiligten verletzt und die Fahrzeuge beschädigt. Der Motorradfahrer hatte den Spurwechsel des Autofahrers als unachtsames Ausscheren wahrgenommen und verlangte vor Gericht Schadensersatz und Schmerzengeld in fünfstelliger Höhe. Seinen eigenen Haftungsanteil bezifferte er auf lediglich 25 Prozent.
Das sahen die Richter anders. Da keinem der Unfallbeteiligten ein Verschulden nachgewiesen werden könne, müsse die jeweilige Betriebsgefahr gegeneinander abgewogen werden. Als Betriebsgefahr wird im Straßenverkehr die Gefahr bezeichnet, die schlicht der Betrieb eines Kraftfahrzeugs mit sich bringt. Zu Lasten des Autofahrers gewichtete das Gericht den auf Autobahnen bei herannahendem Verkehr immer gefahrvollen Fahrspurwechsel, zu Lasten des Motorradfahrers die hohe Geschwindigkeit, mit der er auf der linken Spur fuhr. Eine derartige Überschreitung der Autobahn-Richtgeschwindigkeit von 130 km/h sei zwar erlaubt, wenn keine Begrenzung vorliegt. Der Mann habe aber nicht mehr rücksichtsvoll und unfallvermeidend fahren können, und so ein erhebliches Gefahrenpotential geschaffen. Zu dem Auffahrunfall wäre es nicht gekommen, wenn der Motorradfahrer die Richtgeschwindigkeit eingehalten hätte, betonten die Richter. Im Endeffekt muss der Kläger deshalb 50 % des Schadens tragen.
Quelle: Verkehrsanwälte
Einmal mehr sollte man im Hinterkopf behalten, daß nicht alles, was erlaubt ist, auch sinnvoll ist. Wenn man im ICE-Tempo über die Autobahn fährt, ist das zwar nicht verboten. Es könnte aber zur erheblichen Mithaftung führen, wenn man das – unverbindliche – Limit von 130 km/h überschreitet. Die Richter sind da manchmal zu wenig mitfühlend …
Sachschadensrecht, Unfallrecht |
Freitag, 5. Oktober 2007
Mehrere tausend Biker werden Sonntag um 10 Uhr zur traditionellen Gedenkfahrt zum Abschluss der Motorradsaison erwartet. Bei dem Korso vom Olympischen Platz in Charlottenburg bis zur St. Hedwigs-Kathedrale in Mitte soll an die 36 Motorradfahrer erinnert werden, die in den vergangenen zwölf Monaten in Berlin und Brandenburg ums Leben kamen. In der St. Hedwigs-Kathedrale ist um 14 Uhr ein Gottesdienst geplant. Die vom Ring Berliner Motorradclubs, der Arbeitsgemeinschaft christlicher Motorradfahrer und der kirchlichen Arbeitsgruppe “Christ und Motorrad” organisierte Veranstaltung unter dem Motto “Was ist der Tod?” findet zum 34. Mal statt. [...]
Quelle: Berliner Morgenpost
Allgemein, Unfallrecht |
Donnerstag, 4. Oktober 2007

Mehr ist mir hiervon nicht geblieben … Daraus bastel ich mir nun eine Uhr oder einen Blumenuntersetzer.
Unfallrecht |